Árukereső-Registrierung und Produktupload für Webshops – was musst du wissen?

Blog / Marketing

Árukereső-Registrierung und Produktupload für Webshops – was musst du wissen?

Aktualisiert: 2026 · 13 Min. Lesezeit

Vor dem Kauf sehen sich viele das Angebot mehrerer Webshops an. Sie bestellen nicht unbedingt das erste passende Produkt, sondern vergleichen die Preise, prüfen die Versandkosten und lesen, wenn möglich, auch die Meinungen früherer Käufer. Árukereső, das ungarische Preisvergleichsportal, macht genau diesen Vergleich einfacher. Für Händler kann es vor allem deshalb besonders nützlich sein, weil sie damit auch Interessenten erreichen, die bereits wissen, was sie kaufen möchten, und gerade das passende Angebot suchen.

Einem Webshop kann Árukereső erhebliche Besucherzahlen und neue Käufer bringen – vor allem dann, wenn er gut vergleichbare Produkte bekannter Marken vertreibt. Die Registrierung ist jedoch nur der erste Schritt. Mindestens genauso wichtig ist, dass die Produktdaten korrekt sind, Preise und Bestandsinformationen regelmäßig aktualisiert werden und sich der für Anzeigen aufgewendete Betrag auch rentiert. Achtest du darauf nicht, kann es leicht passieren, dass die Präsenz mehr kostet, als sie an Nutzen bringt.

Wir schauen uns an, wie du als Webshop bei Árukereső mitmachen kannst, worauf du beim Hochladen der Produkte achten musst und welche Fehler du am besten von Anfang an vermeidest. Außerdem gehen wir darauf ein, wie die eingebaute Árukereső-Integration des Sellvio-Webshopsystems den Datenupload und das Aktuellhalten des Sortiments vereinfachen kann.

Warum lohnt es sich, auf Árukereső präsent zu sein?

Auf Árukereső erreichst du typischerweise Käufer, die schon genau wissen, was sie suchen. Wer zum Beispiel den Preis einer bestimmten Waschmaschine oder eines Heimwerkergeräts vergleicht, hat die erste Orientierungsphase meist hinter sich und möchte vor dem Kauf das für ihn günstigste Angebot finden. Für einen Webshop kann das ein besonders wertvolles Publikum sein, denn du musst das Interesse nicht erst von null wecken. Darin unterscheidet sich Árukereső etwa von Anzeigen in den sozialen Medien. Während du auf Facebook oder Instagram oft Menschen ansprichst, die ursprünglich gar keinen Kauf geplant hatten, baust du auf Preisvergleichsportalen auf bereits vorhandener Nachfrage auf. Erscheint der Webshop mit dem passenden Angebot, gewinnst du mit guter Chance Besucher, die wirklich bestellen möchten.

Dafür musst du natürlich nicht zwingend billiger sein als jeder Konkurrent. Ein Teil der Käufer zahlt gerne etwas mehr, wenn er das Produkt dafür schneller bekommt, die Versandbedingungen günstiger sind oder er den betreffenden Händler für vertrauenswürdiger hält. Auch gute Kundenbewertungen können eine wichtige Rolle bei der Entscheidung spielen. Ein kleinerer Webshop kann also auch dann erfolgreich auf Árukereső abschneiden, wenn er nicht bei jedem Produkt den niedrigsten Preis hat.

Beachte allerdings: Árukereső ersetzt weder die Suchmaschinenoptimierung noch die übrigen Marketingaktivitäten. Rechne damit in erster Linie als bezahltem Traffic-Kanal, bei dem Besucherzahlen allein noch keinen Erfolg bedeuten. Du musst auch prüfen, was dich ein Interessent kostet, wie viele Besucher zu tatsächlichen Käufern werden und wie viel Gewinn am Ende auf den Bestellungen bleibt.

Árukereső-Registrierung – oder: Wie machst du mit?

Bei Árukereső kannst du über das Partner-Portal beitreten. Dort erfolgt die Registrierung, und später verwaltest du über dieselbe Oberfläche auch die Daten des Webshops, die Produktlisten, die Einstellungen zur Darstellung und die finanziellen Abrechnungen. Für den Beitritt brauchst du einen funktionierenden Webshop und ein rechnungsfähiges Unternehmen, außerdem müssen einige Grundvoraussetzungen erfüllt sein. Für die Präsenz auf dem ungarischen Markt musst du zum Beispiel einen ungarischsprachigen Webshop betreiben, die Preise in Forint ausweisen, und auch die entsprechenden Firmendaten sowie die Kaufbedingungen müssen zugänglich sein. Árukereső schreibt darüber hinaus eine Erreichbarkeit per E-Mail und Telefon, die Lieferung nach Ungarn sowie eine Möglichkeit zur persönlichen Abholung oder die Zahlung per Nachnahme vor.

Bei der Registrierung musst du die offiziellen Daten des Unternehmens und die für die Kontaktaufnahme nötigen Informationen angeben. Auf die Wahl der E-Mail-Adresse solltest du achten, denn dorthin kommen künftig die Benachrichtigungen über die Verarbeitung der Produktlisten, über eventuelle Fehler und über Aufgaben rund um das Konto. Verwende am besten eine Adresse, die tatsächlich regelmäßig geprüft wird.

Nach dem Anlegen des Kontos folgen die Einrichtung der öffentlichen Daten des Webshops, der Abholpunkte und der Quelle der Produktliste. Für die bezahlte Präsenz brauchst du außerdem ein PPC-Guthaben, auf das du laut der Árukereső-Information beim ersten Mal mindestens 20.000 Forint einzahlen musst.

Wichtig ist aber: Die erfolgreiche Registrierung allein bedeutet noch nicht, dass deine Produkte auf Árukereső erscheinen. Dafür musst du das Sortiment des Webshops über eine Produktliste im passenden Format übergeben und auch für die regelmäßige Aktualisierung der Daten sorgen. Die eingebaute Integration von Sellvio kann dabei helfen, sodass die Übergabe und das Aktuellhalten der Produktdaten deutlich weniger manuelle Arbeit erfordern.

Wie funktioniert der Produktupload bei Árukereső?

Die Daten einiger Dutzend Produkte lassen sich noch relativ einfach von Hand pflegen, bei mehreren hundert oder tausend Artikeln würde das aber enorm viel Arbeit bedeuten. Außerdem reicht es nicht, die Produkte einmal auf Árukereső hochzuladen. Preise können sich ändern, einzelne Produkte können ausverkauft sein, neue kommen ins Sortiment, und gelegentlich ändern sich auch die Versandbedingungen. Diese Änderungen müssen auch auf dem Preisvergleichsportal nachgezogen werden. Dafür dient der sogenannte Produktfeed, über den Árukereső das Angebot des Webshops übernimmt. Es handelt sich im Wesentlichen um eine Datendatei mit festgelegter Struktur, die die wichtigsten Daten der Produkte enthält. Auf dieser Basis kann das System die Angebote verarbeiten und den passenden Produkten bzw. Kategorien zuordnen.

Árukereső akzeptiert Produktlisten im XML- und im CSV-Format. Die bequemste Lösung ist in der Regel, wenn das Shopsystem die nötige Datei automatisch erstellt und unter einer festen Webadresse verfügbar macht. So musst du nicht jedes Mal eine neue Datei zusammenstellen und hochladen, wenn sich etwas am Sortiment ändert. Die Aktualisierung lässt sich seitens des Webshops ohne separaten manuellen Eingriff lösen.

Ändert sich zum Beispiel der Preis eines Produkts oder ist es gerade ausverkauft, kann der neue Wert in den nächsten Produktfeed gelangen. Árukereső verarbeitet ihn dann beim nächsten Datenabruf. Rechne allerdings damit, dass es zwischen den beiden Systemen keine kontinuierliche Echtzeit-Synchronisation gibt. Es kann also vorkommen, dass im Webshop bereits der neue Preis zu sehen ist, während auf Árukereső für kurze Zeit noch der frühere Betrag steht.

Welche Daten muss der Produktfeed enthalten?

Árukereső schreibt mehrere Pflichtfelder vor. Dazu gehören die eindeutige Produktkennung (Identifier), der Name des Herstellers (Manufacturer), die Produktbezeichnung (Name), die Kategorie (Category), die Webadresse der Produktseite (ProductUrl) sowie der Brutto- und der Nettopreis (Price und NetPrice). Hat das Produkt eine Hersteller-Artikelnummer (ProductNumber), musst du auch diese angeben. Besonders wichtig ist, dass sich die eindeutigen Produktkennungen auch bei späteren Aktualisierungen nicht ändern. Bei den Produktnamen solltest du zu allgemeine oder werbliche Formulierungen vermeiden. Eine Bezeichnung wie „Premium-LED-Fernseher“ verrät zum Beispiel wenig über das Gerät. Viel nützlicher ist es, wenn Hersteller, genaue Typnummer und einige wesentliche Eigenschaften enthalten sind. Bei den Kategorien gilt dasselbe: „Technik > Fernseher > OLED-Fernseher“ ist deutlich eindeutiger als etwa „Unsere besten Angebote“.

Über die Pflichtdaten hinaus solltest du auch die Produktbilder, den EAN-Code und die Informationen zum Versand angeben. Bei bestimmten Diensten sind auch die Angabe der Versandkosten (DeliveryCost) und der voraussichtlichen Lieferzeit (DeliveryTime) Pflicht. Hier musst du nicht nur auf die korrekten Daten, sondern auch auf das vorgeschriebene Format achten.

Ein gutes Beispiel dafür ist das Feld DeliveryTime: Árukereső akzeptiert die Werte „3“ oder „3 Werktage“, die Angabe „3–5 Tage“ kann dagegen schon Probleme verursachen. Beim Erstellen des Produktfeeds zählen also auch die kleinen technischen Details. Es nützt nichts, wenn die Informationen stimmen, aber nicht in der richtigen Form in die Datei gelangen – bei der Verarbeitung können Fehler auftreten, und einzelne Angebote können sogar ganz aus der Darstellung herausfallen.

Árukereső-Integration im Sellvio-Webshop

Gut zu wissen: Mit Sellvio lässt sich die Erstellung der für Preisvergleichsportale nötigen Produktfeeds auch ohne eigene Entwicklung lösen. Im System ist seit November 2024 die eingebaute Árukereső-Integration verfügbar, mit der sich die Übergabe und Aktualisierung der Produktdaten automatisieren lässt. Das kann vor allem für Webshops mit größerem Sortiment eine erhebliche Erleichterung bedeuten. Die Einstellung findest du in der Sellvio-Administrationsoberfläche unter dem Menüpunkt Externe Dienste → Kataloge. Nach der Auswahl von Árukereső.hu kannst du festlegen, welche Produktkategorien und Hersteller in das exportierte Angebot aufgenommen werden. Das ist auch deshalb nützlich, weil es sich nicht unbedingt lohnt, jedes Produkt zu bewerben – besonders dann nicht, wenn es nur mit niedriger Marge oder hohen Versandkosten verkauft werden kann.

Im Katalogmanager kannst du das Exportformat auswählen, und auch die Webadresse der Produktliste ist dort verfügbar. Árukereső akzeptiert XML- und CSV-Format, und den von Sellvio erzeugten Link musst du im Partner-Portal unter Darstellungseinstellungen → Quelle der Produktliste angeben. Danach kann Árukereső die aktualisierten Daten automatisch abrufen.

Sellvio unterstützt neben Produktkategorien, Herstellern und Preisen auch die Verwaltung der Bestandsinformationen, was bei mehreren Lagern besonders vorteilhaft sein kann. Trotz der automatischen Datenübergabe solltest du den Produktfeed aber weiterhin kontrollieren, denn wegen lückenhafter oder fehlerhafter Daten erscheinen manche Angebote nicht unbedingt korrekt.

Wie lange dauert es, bis die hochgeladenen Produkte erscheinen?

Nach dem Einreichen der ersten Produktliste solltest du nicht damit rechnen, dass schon nach ein paar Stunden das komplette Sortiment auf Árukereső zu sehen ist. Das System muss die Daten erst herunterladen und verarbeiten und die Produkte dann den passenden Kategorien und Angeboten zuordnen. Laut der Árukereső-Dokumentation wird der Produktfeed täglich heruntergeladen, die erste Verarbeitung und Kategorisierung dauert im Schnitt 5–8 Werktage.

Logge dich währenddessen regelmäßig ins Partner-Portal ein, wo du prüfen kannst, wie viele Produkte erfolgreich verarbeitet wurden und ob Fehler aufgetreten sind. Die wichtigeren, umsatzstärkeren Produkte solltest du auch einzeln ansehen. Es ist nämlich nicht egal, ob ein Angebot wirklich mit dem richtigen Produkt verknüpft ist und in der Kategorie erscheint, in der die Käufer danach suchen werden.

Fehlt eines deiner Produkte in den Treffern, muss noch nicht der komplette Produktfeed fehlerhaft sein. Schon eine fehlende Kennung, eine ungenaue Produktbezeichnung oder eine falsch angegebene Kategorie kann ausreichen, damit die Verarbeitung des betreffenden Angebots auf Probleme stößt.

Was kostet die Nutzung von Árukereső?

Der klassische Preisvergleichsdienst von Árukereső arbeitet klickbasiert, also mit sogenannter PPC-Abrechnung (Pay Per Click). Der Händler zahlt, wenn jemand von Árukereső in seinen Webshop durchklickt. Die Gebühr kann unter anderem von der Produktkategorie, vom Preis und von den Darstellungseinstellungen abhängen; die genauen Beträge kannst du im Partner-Portal einsehen.

Aber was kostet so die Gewinnung eines Käufers? Angenommen, du zahlst für einen Klick durchschnittlich 80 Forint, und 2 Prozent der Besucher kaufen. Das bedeutet, dass im Schnitt aus 50 Klicks eine Bestellung entsteht – also 4.000 Forint Werbekosten pro Kauf. Das sind natürlich nur anschauliche Zahlen, nicht die tatsächlichen Gebühren von Árukereső.

Für die Rentabilität musst du auch die Marge kennen. Bleiben auf einer Bestellung nach Abzug von Einkaufs- und Abwicklungskosten nur 3.000 Forint, ist der Verkauf im obigen Beispiel ein Verlustgeschäft. Bei höherem Warenkorbwert oder besserer Marge kann sich dieselbe Klickgebühr dagegen locker rentieren. Entscheidend ist also nicht, was ein Besucher kostet, sondern wie viel Gewinn die über Árukereső kommenden Bestellungen bringen.

Bei dieser Berechnung können auch die Bestelldaten und Analytics-Integrationen von Sellvio helfen. Mit einem korrekt eingerichteten Google Analytics 4 lässt sich der von Árukereső kommende Traffic und der daraus entstehende Umsatz verfolgen. Wenn du diese Daten zusätzlich mit den Margen der Produkte und den übrigen Kosten abgleichst, fällt die Entscheidung, welche Produkte du bewerben solltest, deutlich leichter.

Programm „Vertrauenswürdiger Shop“: Warum solltest du mitmachen?

Auf Árukereső vergleichen viele Käufer nicht nur die Preise, sondern schauen auch, welche Erfahrungen andere mit dem jeweiligen Webshop gemacht haben. Das kann vor allem für weniger bekannte Händler wichtig sein, denn aus einem unbekannten Webshop bestellen viele vorsichtiger. Können sie dagegen die Meinungen dutzender zufriedener Käufer lesen, hilft das schon für sich genommen viel beim Aufbau von Vertrauen.

Darauf baut das Programm „Megbízható Bolt“ (Vertrauenswürdiger Shop) von Árukereső auf, in dem die Käufer nach der Bestellung den Webshop, die Lieferung und ihre Erfahrungen mit dem Kauf bewerten können. Für die Auszeichnung ist eine bestimmte Zahl positiver Rückmeldungen nötig. Für das Siegel mit grünem Rahmen musst du innerhalb von 90 Tagen mindestens 10 Bewertungen mit einem Schnitt von mindestens 4,2 sammeln. Für die höhere Stufe, die Auszeichnung mit grünem Hintergrund, sind im selben Zeitraum bereits 60 Bewertungen und ein Schnitt von mindestens 4,6 erforderlich.

Worauf musst du bei Árukereső besonders achten?

Auf Árukereső ist es besonders wichtig, dass Preise und Bestandsinformationen immer aktuell sind. Trifft der Käufer im Webshop auf einen höheren Preis als auf dem Vergleichsportal, kann das schnell zu Vertrauensverlust führen. Und wegen ungenauer Bestandsdaten zahlst du womöglich Klickgebühren für Produkte, die gar nicht mehr bestellbar sind. Achte deshalb vor allem in Aktionszeiten und bei häufigen Preisänderungen auf die Aktualisierung des Produktfeeds.

Auch die Genauigkeit von Produktnamen, Hersteller-Artikelnummern und Kategorien ist nicht nebensächlich. Die Varianten eines Telefons mit unterschiedlichem Speicher sind zum Beispiel nicht dasselbe Produkt, deshalb musst du auch die Kennungen und die URLs der Produktseiten korrekt angeben. Vergiss auch die Versandkosten nicht, denn die Käufer schauen in der Regel auf den gesamten zu zahlenden Betrag. Prüfe deine Angebote gelegentlich auch mit den Augen eines Käufers – so bemerkst du Fehler früher, die unnötige Ausgaben oder verlorene Bestellungen verursachen können.

Lohnt es sich, das komplette Sortiment hochzuladen?

Bei einem Webshop mit mehreren tausend Produkten ist es technisch kein besonderes Problem, das komplette Angebot an Árukereső zu übergeben. Eine andere Frage ist, ob es sich lohnt, jedes Produkt in bezahlter Form zu bewerben. Zwischen Marge, Preis und erwarteter Nachfrage der einzelnen Produkte kann es nämlich erhebliche Unterschiede geben, weshalb nicht unbedingt die größtmögliche Zahl an Angeboten das beste Ergebnis bringt.

Nehmen wir zum Beispiel ein Zubehörteil für 2.000 Forint, auf dem nur ein paar hundert Forint Gewinn entstehen. Hier können schon wenige bezahlte Klicks die gesamte Marge auffressen – besonders dann, wenn die Mehrheit der Besucher am Ende nicht bestellt. Bei einem technischen Produkt für 80.000 Forint kann es mehr Spielraum geben, aber natürlich zählt auch dort nicht nur der Verkaufspreis. Der tatsächliche Gewinn, die Angebote der Konkurrenz, der durchschnittliche Warenkorbwert und der Anteil wiederkehrender Käufer können alle beeinflussen, wie sehr sich die Bewerbung eines Produkts lohnt. Genau deshalb ist es in vielen Fällen sinnvoll, zunächst nur mit einem Teil des Sortiments zu starten. Nach ein paar Wochen oder Monaten, wenn Klick- und Verkaufsdaten vorliegen, lässt sich leichter entscheiden, bei welchen Produktgruppen du die Präsenz ausbauen und wo du die Ausgaben lieber zurückfahren solltest.

Auch dabei kann die kategorie- und herstellerbasierte Katalogfilterung von Sellvio Unterstützung bieten. Der Händler kann auswählen, die Produkte welcher Kategorien oder Marken in das an Árukereső übergebene Angebot aufgenommen werden – du musst also nicht automatisch alles bewerben. Beim Zusammenstellen des Produktfeeds solltest du also schon die geschäftlichen Gesichtspunkte berücksichtigen.

Árukereső und Marketplace: eine Plattform, zwei Dienste

Wichtig ist, zwischen dem klassischen Preisvergleichsdienst von Árukereső und dem Marketplace zu unterscheiden, denn die beiden funktionieren nicht gleich. Auf dem Preisvergleichsportal sieht sich der Käufer die Angebote der verschiedenen Händler an und gibt seine Bestellung nach dem Durchklicken in den ausgewählten Webshop auf. Beim Marketplace kann er bestimmte Produkte dagegen direkt auf der Árukereső-Oberfläche kaufen, ohne in den Webshop des Händlers wechseln zu müssen.

Für den Marketplace reichen die klassische Árukereső-Registrierung und die Einrichtung des Produktfeeds nicht aus. Für den Beitritt müssen weitere Anforderungen erfüllt werden, zu denen etwa die Auszeichnung „Vertrauenswürdiger Shop“, das Bereitstellen passender Zahlungs- und Versandmöglichkeiten sowie die Übergabe bestimmter zusätzlicher Produktdaten gehören können. Nur weil die Produkte eines Webshops in den Preisvergleichstreffern erscheinen, werden sie also noch nicht automatisch auf dem Marketplace kaufbar.

Überlege dir deshalb im Voraus, welche Lösung besser zum Betrieb deines Webshops passt. Nicht nur die Beitrittsbedingungen und Kosten können sich unterscheiden, sondern auch die Abwicklung der Bestellungen und die Aufgaben, die auf den Händler zukommen. Bevor ein Webshop in den Marketplace einsteigt, sollte er all das gründlich prüfen und durchrechnen, wie rentabel der neue Vertriebskanal voraussichtlich sein wird.

Der Produktupload ist nur der erste Schritt

Bei Árukereső mitzumachen ist nicht besonders kompliziert – vor allem dann nicht, wenn das Webshop-System die nötige Produktliste automatisch erstellen kann. Mit der Registrierung und der Einrichtung des Produktfeeds ist die Arbeit aber noch lange nicht getan. Dass die Produkte auf dem Vergleichsportal erscheinen, heißt nämlich noch nicht, dass aus den gewonnenen Besuchern auch profitable Bestellungen werden.

Prüfe regelmäßig, welche Produkte die meisten Käufer bringen und was ihr Verkauf kostet. Es kann leicht passieren, dass ein beliebtes Produkt viele Klicks bekommt, die Marge der Bestellungen aber kaum die Werbekosten deckt. Bei anderen Produkten können schon weniger Besucher ausreichen, damit sich die Präsenz wirklich lohnt. Die Entwicklung der Preise, Versandbedingungen und Konkurrenzangebote solltest du deshalb laufend im Auge behalten.

Die eingebaute Árukereső-Integration von Sellvio nimmt den Händlern vor allem die technischen Aufgaben ab. Export und Aktualisierung der Produktdaten lassen sich automatisieren, sodass du nicht bei jeder Preisänderung oder Bestandsanpassung von Hand an die Produktliste musst. Die so gesparte Zeit kannst du in die Entscheidungen stecken, die den Verkauf tatsächlich beeinflussen.

Árukereső kann dann richtig gute Ergebnisse bringen, wenn du die Produkte nicht nur hochlädst und sie dann sich selbst überlässt. Durch die regelmäßige Analyse von Kosten und Bestellungen zeigt sich mit der Zeit, welche Angebote du stärker bewerben solltest, wo du an den Preisen drehen musst und bei welchen Produkten sich die bezahlte Präsenz nicht rechnet. Wenn du deine Árukereső-Auftritte mit der nötigen Aufmerksamkeit managst, wird die Plattform nicht bloß eine weitere Besucherquelle, sondern eine wirksame Stütze für den profitablen Betrieb deines Webshops.

In der Praxis ausprobieren

Das meiste, was dieser Artikel beschreibt, ist in Sellvio eine Einstellung und kein Entwicklungsprojekt – und die ersten 30 Tage sind kostenlos.

Kostenlos testen